Die Vorurteile gegen rundenbasierte RPGs sind nicht ganz verschwunden
Der Erfolg von Clair Obscur: Expedition 33 hebt eine Wiederbelebung von rundenbasierten RPGs hervor, dennoch bleibt das Vorurteil gegen sie bestehen. Guillaume Broche, der Direktor des Spiels, merkt an, dass trotz des Lobes für das Spiel viele rundenbasierte Mechaniken weiterhin als veraltet ansehen. "Ich denke, das Vorurteil gegen rundenbasierte RPGs ist nicht vollständig verschwunden.” Neuere Titel haben Echtzeit-Action angenommen, wodurch viele klassische JRPGs sich benachteiligt fühlen. - Die Markttrends begünstigen schnelle Kämpfe und überschattet strategisches Gameplay. - Dennoch beweisen Spiele wie Persona 5, dass es weiterhin eine Nachfrage nach rundenbasierten Systemen gibt. Broche argumentiert, dass die Einbeziehung von Echtzeitelementen nicht dazu diente, Kritiker zu besänftigen, sondern um die Spielerfahrung zu verbessern. Letztendlich spiegelt die Diskussion eine breitere Spannung in der Evolution des RPG-Genres wider. Während rundenbasierte Systeme an Bedeutung gewinnen, bleibt die Frage, ob sie ihren früheren Ruhm zurückgewinnen können.