Schicksalswächter: Ein vielversprechendes physikbasiertes RPG
Fatekeeper lässt sich von Dark Messiah inspirieren und bietet eine erfrischende Sicht auf RPGs aus der Ego-Perspektive. Das Kampfsystem ermöglicht es den Spielern, Feinde von Vorsprüngen zu stoßen, was das viszerale Erlebnis verstärkt. Obwohl es keinen Kick-Move gibt, kann der druidische Protagonist dennoch Magie und Umweltobjekte nutzen, um Feinde zu besiegen. Das Fehlen eines Open-World-Formats ist ein Plus, da es fokussiertes Geschichtenerzählen mit Möglichkeiten zur Erkundung fördert. Die Charakterentwicklung scheint robust zu sein und ermöglicht vielfältige Builds, die sich auf Stärke, Präzision oder Zauberei konzentrieren. Das Design der Feinde ist vielfältig, mit faszinierenden Gegnern wie gepanzerten Minotauren und Tausendfüßlern, die bekämpft werden müssen. Allerdings wirkt das Worldbuilding oberflächlich und fehlt an Tiefe und Engagement. Das Studio hinter Fatekeeper, Paraglacial, hat einen vielversprechenden Hintergrund, was die Erwartungen erhöht. Mit dem frühen Zugang, der für den Winter auf Steam geplant ist, steigt die Vorfreude. Fatekeeper hat Potenzial, aber es bleibt abzuwarten, ob es eine fesselnde narrative Erfahrung bieten kann.